Über mich

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Meine Leiden(schaft)s-Geschichte

 

Ciao, ich bin Renate alias diegesundelinie

und lebe, arbeite und kreiere meine Rezepte im Land des guten Geschmacks: in Bella Italia! Ich bin Journalistin, Bloggerin, Lehrerin und leidenschaftliche Köchin. Jedes Wochenende tobe ich mich kulinarisch in der Küche aus und liebe es Neues auszuprobieren. Das war aber nicht immer so – erst meine zahlreichen Intoleranzen brachten mich dazu…

 

Geboren und aufgewachsen bin ich in Österreich, auf einem Bauernhof im Waldviertel, habe Milch noch nie aus einer Packung getrunken – sondern nur frisch von der Kuh! Aber schon als Kind hatte ich Probleme mit der Verdauung und immer wieder furchtbare Schmerzen & Verstopfungen. Erst jetzt weiß ich, dass ich Weizen & Hefe schon damals nicht wirklich verdauen konnte und auf Süßes (v.a. Zucker!) reagierte ich immer mit Bauchweh, Übelkeit oder ich war am nächsten Tag krank.

Aber der Leidensweg ging weiter: als ich für das Studium nach Wien zog, nahm ich mir nicht die Zeit zum Kochen. Kalte Speisen oder Fertiggerichte standen da täglich am Speiseplan bis ich vor lauter Bauchschmerzen, Krämpfen & Blähungen z.T. nicht mehr aufrecht gehen konnte. Der erste Lebensmitteltest bescheinigte mir Unverträglichkeiten gegen Zucker (ja, das gibt es!), Laktose (also Milchzucker), Weizen, Hefe und einige Zitrusfrüchte.

 

Daraufhin wurde mir bewusst, wo überall Zucker drinnen steckte, verbannte ihn aus meinem Speiseplan und begann selber zu kochen. Und siehe da: ich war dann die zwei folgenden Jahre nicht krank, keine Verkühlung. Außerdem machte mir das Kochen immer mehr Spaß.

Aber in den Folgejahren verschlimmerte sich durch einen stressigen Beruf in der Medienbranche & gleichzeitigem Studieren mein Zustand: Verdauungsstörungen, starke Kopfschmerzen, Schwindel, extreme Müdigkeit bis hin zur Erschöpfung und Übelkeit waren meine täglichen Begleiter. Ich fühlte mich wie 60, hatte keine Energie mehr!
Nach einem Allergietest stellte man eine Histamin-Abbaustörung fest. Noch eine Intoleranz und eine noch größere Einschränkung meines Speiseplans (zu diesem Zeitpunkt ernährte ich mich bereits großteils vegetarisch), dachte ich mir und war anfangs verzweifelt!

 

Von da an musste ich meinen Alltag gut organisieren, immer selber kochen und Essen für unterwegs mitnehmen. Die Anfangsphase war schwierig, aber schon bald sah ich diese “Lebensmittelverbote” nicht mehr als Hindernis geschmackvoll & gesund zu kochen.
Im Gegenteil: ich entdeckte viele neue Lebensmittel & Geschmacksrichtungen, lernte wie ich sie kombinieren kann und merkte bald, dass ich eine richtige Leidenschaft fürs Kochen und Backen sowie später für die Kreation eigener Gerichte entwickelte.

 

Mittlerweile sind meine Kuchen & Torten (alle ohne Zucker, Weizen, Milch, Eier) bei allen Familienfeiern oder Freundestreffen so beliebt, dass man mich schon im Vorfeld fragt, ob ich nicht wieder einen Kuchen mitbringen könnte. Bei den herzhaften Gerichten macht es mir die Vielfalt und die Qualität der italienischen Gemüsesorten ja leicht – allein beim Geschmack der italienischen Kürbisse könnte ich ins Schwärmen geraten.

…aber genug der vielen Worte, jetzt wird gekocht!! 🙂