Wie Ayurveda bei Intoleranzen und Verdauungsproblemen helfen kann

Wie Ayurveda bei Intoleranzen und Verdauungsproblemen helfen kann

Jeder ist anders. Was dem einen gut tut, kann für den anderen zu Problemen führen. Diese Betrachtungsweise des Ayurveda hat mir nochmal einen Schritt weiter geholfen meine Intoleranzen in den Griff zu bekommen bzw. zu heilen. Denn der Ayurveda sieht jeden Menschen als Individuum und unterscheidet generell 3 Grundtypen – Vata, Pitta & Kapha. Jeder Mensch hat eine individuelle Ausprägung dieser so genannten Doshas. Ich bin zum Beispiel rein körperlich ein Vata-Typ (die 3 Doshas erkläre ich weiter unten) und neige zu Verdauungsproblemen, Verstopfung, Blähungen und das schon seit meiner Kindheit. Ganz besonders schlimm wurde es bei Stress, ein weiterer Faktor der diese Störungen erhöht.

Durch wissenschaftliche Studien hat man zB herausgefunden, dass besonders viele Vata-Typen an Reizdarm, Verdauungsproblemen & Intoleranzen leiden. Pitta-Typen wiederum, die sehr stark mit Entzündungen, Überhitzungen und Durchfall auf eine körperliche Dysbalance reagieren, neigen eher zu (Pseudo-)Allergien und Hauterkrankungen. Kapha-Typen hingegen neigen zu Übergewicht, Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen.

Aber schauen wir uns die 3 Typen und ihre Eigenschaften etwas genauer an:

 

Die 3 Doshas: Vata, Pitta & Kapha

Das Vata-Dosha setzt sich aus den Elementen Luft und Raum (Äther) zusammen. Seine Qualitäten sind daher Beweglichkeit, Leichtigkeit, aber auch Trockenheit & Kälte – so wie der Wind. Vatha-Menschen sind sehr schlanke, feingliedrige Menschen, die leicht frieren, eine schwache Verdauung haben und zu Blähungen oder Verstopfungen neigen. Vom Charakter her sind sie sehr sensibel, kreativ, flexibel und begeisterungsfähig. Ist das Vata außer Balance (meist durch zu viel Stress, zu viel Bewegung zB Reisen, Unregelmäßigkeit) drückt sich das in Verdauungsbeschwerden (zB Verstopfung), Unruhe/Nervosität, Ängstlichkeit, Erschöpfung, Schlafstörungen oder Appetitverlust aus. Das Vata-Dosha ist in der Natur im Herbst und in der 1. Hälfte des Winters dominant (Oktober – Jänner).

Das Pitta-Dosha besteht aus den Elementen Feuer und Wasser und so sind auch Pitta-Menschen hitzige Menschen, die zum Schwitzen neigen und denen (fast) nie kalt ist. Pitta-Typen haben einen athletischen Körperbau, helle oft ölige Haut, eine schnelle Verdauung, ein stark ausgeprägtes Hunger- und Durstgefühl und neigen zu Durchfällen. Charakterlich sind sie sehr ehrgeizig, zielstrebig, fokussiert, perfektionistisch und können ein massives Energiepotential aufbauen. Ist zu viel Pitta im Körper (zu viel Hitze, Erfolgsdruck, starker Wettbewerb) dann führt das zu Wut/Aggression, Hautausschlägen, Entzündungen, Durchfällen/Sodbrennen oder Autoimmunerkrankungen. Das Pitta-Dosha finden wir in der Natur im Sommer und im Frühherbst (Juni-September).

Das Kapha-Dosha wird von den Elementen Erde und Wasser geformt und hat die Qualitäten Stabilität, Schwere, Langsamkeit und Beständigkeit. Kapha-Menschen haben einen festen, kurvigen Körperbau, neigen zu Übergewicht und haben oft eine strahlende Haut und dicke Haare. Ihre Verdauung ist träge & langsam und sie neigen zu Schwere- oder Völlegefühl nach dem Essen. Vom Charakter her sind sie sehr ruhig, ausgeglichen, zufrieden und hilfsbereit. Gibt es ein zu viel an Kapha (Bewegungsmangel, zu schweres/süßes Essen) dann kommt es zu Müdigkeit/Trägkeit, Übergewicht, Wasseransammlungen, Verschleimungen, Bluthochdruck oder Diabetes. Das Kapha-Dosha dominiert im Spätwinter und Frühling in der Natur (Februar – Mai).

Hier kannst du einen Dosha-Test machen, der dir eine ungefähre Orientierung geben kann:

https://www.pukkaherbs.de/unsere-mission/ayurveda/dosha-selbsttest/

https://ayurveda-schatztruhe.de/test/dosha-test/

Falls du näheres Interesse hast, dann empfiehlt sich eine individuelle Analyse beim Ayurveda-Arzt.

 

Allgemeine Empfehlungen des Ayurveda bei Verdauungsproblemen

„Du bist, was du verdaust“ – im Ayurveda spielt die Verdauung eine große Rolle. Je besser die Verdauung, desto gesünder, energievoller und glücklicher sind wir. Das Verdauen umfasst sowohl Nahrung als auch Gedanken, Eindrücke oder Situationen. Das Verdauungsfeuer wird als Agni bezeichnet und es sollte niemals ausgehen. Ist das Agni geschwächt, dann kann man Nahrungsmittel nicht mehr gut verdauen und es kommt zu verschiedenen Problemen wie Verdauungsbeschwerden, Müdigkeit/Energielosigkeit, Kopfschmerzen, häufige Infektionen, unreine Haut etc. (das bezeichnet man im Ayurveda als AMA). Ziel im Ayurveda ist es daher das Verdauungsfeuer zu stärken. Womit kann ich also mein Agni stärken?

1) Hauptsächlich warme, gekochte Speisen essen. Denn Rohkost oder Brote sind viel schwerer verdaulich. Bei gekochten Speisen muss unser Körper weniger Energie aufwenden, um sie zu verdauen und kann sie so mehr den körpereigenen Reparaturprozessen oder Immunabwehr widmen. Vor allem empfiehlt der Ayurveda ein warmes Frühstück & Abendessen, denn am Morgen und Abend ist unser Verdauungsfeuer schwächer und kann nur schwer Rohes verdauen.

2) Die Hauptmahlzeit mittags essen, denn dann ist die Verdauung am stärksten. Zwischen 10 und 14 Uhr verträgt man auch am besten etwas Rohkost und kann da gerne seinen Smoothie oder Salat essen. Es sollte aber immer auch etwas Gekochtes dabei sein, vor allem im Winter.

3) Warme Getränke statt kalter oder eisgekühlter aus dem Kühlschrank. Denn auch kalte Getränke brauchen viel Energie und schwächen unsere Verdauung. Der Ayurveda empfiehlt warmes Wasser oder Tee über den Tag verteilt zu trinken. Im Sommer kann man auch mal das Wasser mit Zimmertemperatur trinken, aber keinesfalls kaltes aus dem Kühlschrank. Denn das führt dazu, dass man noch mehr schwitzt (obwohl viele oft das Gegenteil glauben)

4) Pausen zwischen den Mahlzeiten einlegen und nicht Dauer-Snacken. Denn auch das schwächt unser Agni, weil es ständig arbeitet und man die Nahrung nie vollständig verdauen kann. Generell reichen 3 Hauptmahlzeiten (Vata-Typen können auch eine kleine Zwischenmahlzeit einlegen, Kapha-Typen reichen auch 2 Mahlzeiten). Man sollte außerdem nur bei wirklichem Hunger essen, sonst verlernt man auf die Signale des Körpers zu hören.

5) Gut kauen, langsam und in Ruhe essen. Die Verdauung beginnt bereits im Mund sollte dort entsprechend gut gekaut werden (20-30 Mal kauen pro Bissen). Außerdem sollte man für eine ruhige, angenehme Atmosphäre beim Essen sorgen und nicht nebenbei lesen, arbeiten, auf das Handy schauen oder Diskussionen führen.

6) Beim Essens nicht zu viel trinken, sondern mehr zwischen den Mahlzeiten. Denn laut Ayurveda erlischt dadurch das Verdauungsfeuer. Die Verdauungssäfte werden dadurch verdünnt und die Verdauung funktioniert dann nicht so gut. Bei trockenen Mahlzeiten oder starkem Durstgefühl kann man natürlich etwas warmes Wasser trinken.

7) Nicht überessen, sondern den Magen nur zu ¾ füllen. Andernfalls kommt die Verdauung nur schwer in Gang und es kommt zu Schwere- oder Völlegefühl.

8) Möglichst viele Geschmacksrichtungen in einer Mahlzeit integrieren. Das heißt laut Ayurveda: süß, sauer, scharf, salzig, bitter und zusammenziehend (zB Artischoken oder Hülsenfrüchte). Vereint man alle Geschmacksrichtungen in einer Mahlzeit oder zumindest über den Tag verteilt, dann beugt das Heißhungerattacken vor. Außerdem hat man dadurch nach dem Essen ein angenehmes Sättigungsgefühl und nicht das Bedürfnis es fehlt was (das typische Verlangen nach Süßem).

 

Individuelle Empfehlungen für die einzelnen Doshas

Meist hat jeder Mensch ein oder zwei dominante Doshas in seiner Grundkonstitution, d.h. seine natürlichen Körpereigenschaften/ mentale Haltung, die er von Geburt an hat. Davon beeinflusst wird der Körper von der aktuellen Konstitution bzw. von einem zu viel von einem Dosha. ZB kann jemand ein Vata-Typ sein, aber zurzeit ist sein Pitta stark erhöht, dann sollte man sich vor allem an den Empfehlungen für das Pitta-Dosha orientieren, bis es wieder in Balance ist.
Auch die Jahreszeiten beeinflussen die Balance der Doshas. Die Empfehlungen des Ayurveda betreffen sowohl die Ernährung, als auch den Lifestyle (sie dienen als Orientierung, die du aber nicht als absolutes Dogma sehen solltest):

Vata-Typen (oder Menschen, bei denen zurzeit das Vata dominant ist) brauchen zuerst einmal eines: und zwar Regelmäßigkeit/Rhythmus. Und zwar sowohl beim Essen (3 regelmäßige Mahlzeiten) als auch im Alltag mit einer festen Morgen- und Abendroutine. Das beruhigt den unruhigen Vata-Geist. Auch eine Fußmassage mit warmem Sesamöl am Abend oder eine Ganzkörper-Ölmassage hilft. Außerdem sind Sportarten wie (Yin-) Yoga, Meditation oder Spaziergänge das Beste für Vatas.
Das Essen sollte warm, gekocht, süß, ölig und saftig/suppig sein zB Eintöpfe, Suppen, Kompott. Dabei sollten die Geschmacksrichtungen süß, sauer (Zitrusfrüchte, Beeren) und salzig sein. Süß bezieht sich nicht vor allem auf Zucker, sondern vielmehr auf süßes Gemüse wie Wurzelgemüse (Karotten, Süßkartoffel, Pastinaken), süßes Obst wie Äpfel, Mango, Bananen, Trauben sowie Getreide (Dinkel, Reis, Hafer), Nüsse/Trockenobst (Mandeln, Sesam, Datteln, Rosinen) und gesunde Öle (besonders Sesamöl, Olivenöl und Avocado). Hülsenfrüchte, Kohlgemüse und Rohkost vertragen Vata-Menschen nicht so gut (es sorgt für Blähungen). Am besten verträglich sind Mungbohnen, Mung-Dhal, rote Linsen oder Tofu. Auch die Gewürze Anis, Fenchel, Kreuzkümmel, Kardamom, Safran, Thymian und Zimt helfen bei Vata-Ungleichgewicht.

Pitta-Typen (oder Menschen, bei denen zurzeit das Pitta dominant ist) tragen viel Hitze in sich und brauchen daher kühlende Lebensmittel. Kühl (Salate, Gurken, Melonen) bedeutet aber nicht eiskalt aus dem Kühlschrank, sondern Zimmertemperatur. Sie vertragen von allen Typen auch die meiste Rohkost (vor allem im Sommer), weil sie eine starke Verdauung haben. Die bevorzugte Geschmacksrichtungen sollten süß, bitter und herb/zusammenziehend sein. Bitter heißt viel grünes Blattgemüse wie Spinat, Radicchio, Rucola, Chicorèe oder Brokkoli und Rosenkohl. Herb sind etwas Artichoken, Sprossen und Hülsenfrüchte. Pitta-Menschen sind auch diejenigen, die Hülsenfrüchte am besten vertragen und diese in großen Mengen essen können. Vorsichtig sollten sie mit scharfen Gewürzen wie Chili, Pfeffer oder Kren oder mit anregendem wie Kaffee und Schwarztee sein, das erhitzt den Körper noch weiter. Gut geeignet sind hingegen Fenchel, Koriander, Kardamom, Kurkuma und Gartenkräuter.
Vom Lebensstil her empfiehlt der Ayurveda ebenfalls Regelmäßigkeit, vor allem regelmäßig Pausen einlegen und Delegieren lernen (Stichwort: “Nein-“Sagen). Außerdem ausgleichende Sportarten (ohne Konkurrenzdenken) wie Radfahren, Yoga oder Schwimmen.

Kapha-Typen (oder Menschen, bei denen zurzeit das Kapha dominant ist) neigen zu Schwere & Trägheit und das nicht nur nach dem Essen, sondern auch im Leben. Das heißt, für sie ist es besonders wichtig viel Bewegung und aktivierende Sportarten wie Laufen, Radfahren, Ashtanga-Yoga oder Krafttraining zu machen, um so richtig ins Schwitzen zu kommen und den Stoffwechsel zu aktivieren.
Beim Essen sollten sie vor allem leichte, vegetarische und anregende Speisen mit scharfen Gewürzen zu sich nehmen. Die Geschmacksrichtungen sollten scharf, bitter und herb sein. Außerdem empfiehlt der Ayurveda warme, gekochte und trockene Speisen mit viel Gemüse, Gewürzen und Hülsenfrüchten. Kapha-Menschen können auch mal eine Mahlzeit auslassen und vor allem im Frühjahr (Kapha-Zeit) fasten oder Intervall-Fasten betreiben. Vor allem meiden sollten sie schweres, öliges und zu viel rohes Essen sowie Milch- und Käseprodukte. Dafür können sie viel bitteres & herbes Gemüse (Spinat, Spargel, Blattgemüse, Bärlauch, Löwenzahn), leichtes Getreide wie Buchweizen oder Hirse und viele anregende Gewürze wie Chili, Ingwer, Pfeffer, Koriander, Kurkuma oder Senfsamen verwenden.

Allgemein empfiehlt der Ayurveda aber nicht so strikt mit den Nahrungsmitteln zu sein und wieder mehr auf den Körper zu hören. Denn nur der kann einem wirklich sagen, was gut tut und was weniger.

 

Wie kann ich laut Ayurveda meine (Histamin-) Intoleranz oder Reizdarm in den Griff bekommen?

Aus Sicht des Ayurveda sind bei einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit vor allem zwei Doshas aus der Balance: entweder Vata oder Pitta oder beides. Diese beiden Doshas geraten leicht aus der Balance bei zu viel Stress, Verausgabung, unregelmäßiges/hastiges Essen, Konkurrenz- oder Leistungsdruck, was in der heutigen Zeit sehr oft der Fall ist. Dadurch wird unser Agni (unser Verdauungsfeuer) geschwächt und das führt zu Verdauungsproblemen, Intoleranzen oder (Pseudo-)Allergien. Im Ayurveda setzt man dann zur Linderung und Heilung dieser Störungen vor allem bei den dominanten Symptomen an, geht aber auch der Ursache auf den Grund.

Leidet jemand aufgrund einer Intoleranz vor allem unter Blähungen, Verstopfung, Bauchkrämpfen, Unruhe/Nervosität, Schüttelfrost, Erschöpfung und Schlafstörungen, dann sollte man hier mit Vata-beruhigenden Maßnahmen entgegenwirken. Das ist oft bei Reizdarmpatienten oder bei manchen Menschen mit Laktoseintoleranz oder Fructosemalabsorbtion der Fall.

Hat jemand hingegen Symptome wie Durchfall, Hautausschläge, Rötungen/Flush, Migräne, Herzrasen, Hitzewallungen oder Sodbrennen, dann kann man hier mit Pitta-beruhigenden Maßnahmen gegensteuern. Histamin-Abbaustörung aber auch Gluten- oder Laktoseintoleranz werden meist einer Dysbalance des Pitta-Doshas zugeordnet.

Es kann aber auch sein, dass man Störungen/Symptome aus beiden Doshas hat, so wie das bei mir der Fall war. Denn ich bin hauptsächlich ein Vata-Typ (mit Verdauungsproblemen/Reizdarm) mit Pitta-Anteilen und hatte Histaminintoleranz. Ich hatte also ein Vata- und Pitta-Ungleichgewicht.

In diesem Fall und auch für Ayurveda-Neulinge empfiehlt es sich, zuerst einmal die allgemeinen Maßnahmen zu berücksichtigen. Dann kann man schauen, ob bestimmte Symptome aus einem Dosha dominant sind und diese umsetzen oder Maßnahmen ergreifen, die beiden Doshas helfen.

Bei einer Histamin-Abbaustörung könnte man aus Sicht des Ayurveda folgendes machen (kein Anspruch auf Vollständigkeit):

– Allgemein Stress auf allen Ebenen reduzieren (weniger Arbeit/Unregelmäßigkeit oder mental durch Meditation), regelmäßige Ruhepausen einlegen, Rhythmus/Routine in den Alltag integrieren zB mit Morgen-/Abendroutine und regelmäßigen Mahlzeiten, hauptsächlich warme & gekochte Speisen und Getränke zu sich nehmen (außer bei extremem Pitta-Überschuss im Hochsommer)

wenn Pitta-Symptome dominieren:
→ süß, bitter & herb essen (siehe Empfehlungen Pitta-Dosha)
→ sauer, scharf & salzig meiden (v.a. Chili, Pfeffer, zu viel Salz, Kaffee, Alkohol, Tomaten, Zitrusfrüchte, Wurst, Fermentiertes/Eingelegtes, Essig, etc.)
→ nicht zu heiß essen & keine Mahlzeit auslassen (sonst wird der Pitta-Typ Hangry)
→ Mäßigung/Ansprüche herunterschrauben & leichter Sport als Ausgleich

wenn Vata-Symptome dominieren:
→ süß, sauer & salzig essen (siehe Empfehlungen Vaza-Dosha)
→ scharf, bitter & herb meiden (zB Chili, Pfeffer, Rucola, Spinat, sowie die meisten Hülsenfrüchte außer Mungbohnen & rote Linsen)
→ warme, gekochte, suppige Speisen essen, Rohkost meiden & keine Mahlzeit auslassen
→ Ganzkörper-Ölmassagen oder eine Fußmassage vor dem Schlafengehen

Alle genannten Empfehlungen können unterstützend sein, das heißt aber nicht, dass sie jedem Individuum gleich effektiv helfen. Außerdem arbeitet der Ayurveda auch mit Heilkräutern, div. (Öl-)Anwendungen etc. die hier nicht aufgeführt sind. Und man müsste sich natürlich auch noch die mental-emotionale Ebene und Psyche anschauen.

wenn Symptome beider Doshas gleichermaßen vorhanden sind:
→ allgemeine Empfehlungen des Ayurveda berücksichtigen (siehe oben)
→ süße, vor allem gekochte Speisen essen; Gewürze wie Anis, Fenchel, Koriander, Kardamom, Kümmel/Kreuzkümmel, Kurkuma, Zimt oder Safran verwenden, (lau-)warmes Wasser trinken sowie Regelmäßigkeit und Routine in den Alltag bringen.

 

In allen Fällen helfen auch stressabbauende Maßnahmen wie Yoga/Meditation, Atemübungen oder Spaziergänge bzw. leichte sportliche Betätigung sind ebenfalls förderlich. Neben der Ernährung kann es also auch sehr gut helfen, sich regelmäßig Zeit für sich zu nehmen, „Me-Momente“ einzubauen. Darum geht es in meinem nächsten Beitrag…

 

Quellenangaben:

– Döricht Katharina (Tasty Katy): „Modern Ayurveda. Strahlend schön und gesund durch ganzheitliche Ernährung.“ Paperish, München, 2019.

– Scharfenberg, Janna: „Ayurveda for Life. Ayurvedische Heilkunst für einen modernen Lebensstil & Alltag.“ Südwest Verlag, München, 2019.

https://www.ayurveda-klinik.de/erkrankungen/reizdarmsyndrom/

https://www.researchgate.net/publication/9076898_Food_allergies_-_Leads_from_Ayurveda

– Eigenes Wissen aus Workshops/Seminaren in Wien, Italien & Asien